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Jan 14 2018

Voxxclub – Donnawedda

Voxxclub Donnawedda

Neue Volksmusik? Das ist im Falle des voXXclub viel zu kurz gegriffen! ‚Donnawedda‘ ist das nunmehr vierte Album des Erfolgs-Quintetts und der jüngste Beweis dafür, dass es für richtig abgefahrene Musik gar keine Schubladen braucht!

Zehn Haxen in fünf Lederhosen stampfen im Rhythmus und bringen jeden Bühnenboden zum Beben. We will, we will Voxx you! Stillstand gibt es nicht. Die Songs, die Arrangements, die Groove und vor allem die exzellenten Vocal-Leistungen sind Stilmittel und Alleinstellungsmerkmal des voXXclub. Kein anderer Act hat es derart großartig drauf, die traditionellen Elemente der alpenländischen Musik in die Jetztzeit zu holen, dabei aus der reichhaltigen Schatztruhe der Popmusik zu schöpfen und das Ganze in einem Guss aufzubereiten.
‚Donnawedda‘ heißt das neue Album. Die gleichnamige Single ist dem Longplayer bereits vor einigen Wochen vorausgelaufen und hat gezeigt, wohin die Reise geht: Der voXXclub ist musikalisch noch konsequenter geworden. Florian, Stefan, Korbinian, Christian und Michael haben es, unter der Regie ihres Produzenten Martin Simma, der sich für dieses krraftvolle Donnawedda die Hitmaker Olaf Opal und Matze Roska an die Seite geholt hat, geschafft, die Vielfalt erneut zu vertiefen, die Arrangements noch spannender mit anderen Stilen zu verweben.

Das Album wird von echten Krachern dominiert. Ob nun ‚Dirndl! Fertig! Los!‘ – der Soundtrack für ein gelungenes Wochenende oder ‚Häddi dadi wari‘, der Song über die verpassten Chancen die man Leben hat. Dann das so schön schräge ‚Hias (Who The F… is?)‘ und die ungelöste Frage wer oder was ist der Hias wirklich? Ein Harvey? Ein Brüderle mit Altherrenwitz oder der ganz normale Festzeltwahnsinn wo Political Correctness so stark vertreten ist wie alkoholfreies Bier? Steckt etwa in jedem von uns ein Hias?
Viele echte Juwelen finden finden sich auf der CD: ‚Heit bin i Kini‘ – sehr cool. Ian Dury hätte seine Freude. Hier versteckt sich der voXXclub nicht hinter Worthülsen, nennt die Dinge beim Namen. Oder das mit Vinyl-Kratzern unterlegte ‚Pfeilgrad‘. Es ist die Geschichte der Anna die sich nicht weg duckt, die immer den direkten Weg nimmt…

Quelle: MPN